Musikschule Rödermark

Tasteninstrumente

Klavier

Das Klavier ist das Instrument der vielen Stimmen. Für kaum ein anderes Instrument haben alle großen Komponisten jeglicher Stilrichtungen so viel wunderbare Literatur geschrieben. Viele Werke sind und bleiben unvergesslich! Das Schöne am Klavier: Man lernt schon in den ersten Stunden kleine Stückchen und bekannte Lieder nach Gehör zu spielen. Mit der Vielzahl von Tönen lädt das Klavier auch zum Improvisieren und Experi­mentieren ein. Für die meisten anderen Instrumentalisten ist darüber hinaus der Klavierspieler als begleitender Partner unentbehrlich.


Keyboard

„Vorhin klang es wie zart gezupfte Gitarren­saiten, eben erschallt eine drohende Posaune und jetzt ist auch noch eine ganze Dixie-Band zu hören...“
Wer hat nicht schon einmal einen Musiker bewundert, der auf einem einzigen Tasten­instrument einen ganzen Abend lang eine Gesellschaft unterhalten und sie auf die Tanzfläche getrieben hat?
Das ideale Instrument für den Unterhaltungs­bereich: Es ist leicht zu transportieren und gut mit anderen zusammen zu spielen, wie z. B. im Ensemble.

Die Suzuki-Methode für Klavier

Dr. Shinichi Suzuki, ein japanischer Geiger, entwickelte nach dem zweiten Weltkrieg eine neue Form des Instrumentalunterrichts. Sie gründete sich auf der Beobachtung, dass alle sehr jungen Kinder ihre Muttersprache mit Leichtigkeit erlernen. Diese für ihn revolu­tionäre Erkenntnis übertrug er auf das Instru­mentalspiel und erzielte damit weltweit große Erfolge.
Für ihn war nicht das Leistungsprinzip vor­herrschend, sondern die Entwicklung der Persönlichkeit durch den freudigen Umgang mit Musik.
Die Suzuki-Methode ist gekennzeichnet durch die frühe Einladung an das Kind, Klavier spielen zu lernen. Dies geschieht nach Gehör und zunächst ohne Noten. Dazu wird ein regelmäßiges Hospitieren im Unterricht von gleichaltrigen Kindern vor dem eigenen Unterricht empfohlen.
Ein Elternteil wird in den ersten Unter­richts­stunden in die Grund­lagen dieser Methode eingeführt, wobei das betreffende Kind dabei ist und (z. B. malend) zuhört. Dadurch wächst der Impuls in ihm heran, so zu spielen wie sein Vorbild. Auch später erhalten beide gemein­sam Unterricht und wiederholen zusammen das Gelernte zu Hause. In dieser Form ist der Paarunterricht für ca. zwei Jahre konzipiert.
Eine CD mit den gesamten Musikstücken begleitet jeden Tag das häusliche Üben.

    Auf spielerische Weise werden folgende Fähigkeiten erworben bzw. vertieft:
  • −  Individuelle Klangentwicklung
  • −  Gedächtnistraining
  • −  Schulung des Gehörs
  • −  Technikaufbau
  • −  Notenlesen, Musiktheorie, Vom-Blatt-Spiel

Diese Unterrichtsform wird von Annelore Fauteck (Suzuki Piano Teacher®) unterrichtet.