Musikschule Rödermark

Wichtige Mitteilungen

Die Suzuki-Methode für Klavier

Dr. Shinichi Suzuki, ein japanischer Geiger, entwickelte nach dem zweiten Weltkrieg eine neue Form des Instrumentalunterrichts. Sie gründete sich auf der Beobachtung, dass alle sehr jungen Kinder ihre Muttersprache mit Leichtigkeit erlernen. Diese für ihn revo­lutionäre Erkenntnis übertrug er auf das Instrumentalspiel und erzielte damit weltweit große Erfolge.

Für ihn war nicht das Leistungsprinzip vorherrschend, sondern die Entwicklung der Persönlichkeit durch den freudigen Umgang mit Musik.

Die Suzuki-Methode ist gekennzeichnet durch die frühe Einladung an das Kind, Klavier spielen zu lernen. Dies geschieht nach Gehör und zunächst ohne Noten. Dazu wird ein regelmäßiges Hospitieren im Unterricht von gleichaltrigen Kindern vor dem eigenen Unterricht empfohlen.

Ein Elternteil wird in den ersten Unter­richtsstunden in die Grund­lagen dieser Methode eingeführt, wobei das betreffende Kind dabei ist und (z. B. malend) zuhört. Dadurch wächst der Impuls in ihm heran, so zu spielen wie sein Vorbild. Auch später erhalten beide gemeinsam Unterricht und wiederholen zusammen das Gelernte zu Hause. In dieser Form ist der Paarunterricht für ca. zwei Jahre konzipiert.

Eine CD mit den gesamten Musikstücken begleitet jeden Tag das häusliche Üben.

    Auf spielerische Weise werden folgende Fähigkeiten erworben
    bzw. vertieft:
  • −  Individuelle Klangentwicklung
  • −  Gedächtnistraining
  • −  Schulung des Gehörs
  • −  Technikaufbau
  • −  Notenlesen, Musiktheorie, Vom-Blatt-Spiel

Diese Unterrichtsform wird von Annelore Fauteck (Suzuki Piano Teacher®) unterrichtet.


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